Blutige Grenzüberschreitungen
In Fortsetzung bestehender Arbeiten versucht der vorliegende Beitrag zu zeigen, dass der Zusammenhang zwischen der Vampirfigur in der Literatur und dem Moment des migratorischen Körpers keineswegs zufällig ist: ist doch das literarische Motiv des untoten Blutsaugers selbst durch Migration aus Südost...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Allemand |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | In Fortsetzung bestehender Arbeiten versucht der vorliegende Beitrag zu zeigen, dass der Zusammenhang zwischen der Vampirfigur in der Literatur und dem Moment des migratorischen Körpers keineswegs zufällig ist: ist doch das literarische Motiv des untoten Blutsaugers selbst durch Migration aus Südosteuropa entstanden und zusätzlich durch eine mehrfache „Liminalität“ (ein von Victor Turner entwickeltes anthropologisches Konzept) gekennzeichnet – ein ‚Grenzverletzer‘ in vielerlei Hinsicht. Diese Thesen werden zuerst allgemein diskutiert und dann anhand des ersten Textes der deutschsprachigen Literaturgeschichte exemplifiziert, der den Migrantenstatus des Vampirs thematisiert hat: Herbert Rosendorfers Bettler vor dem Café Hippodrom (1970). |
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