Sport und Politik. Die Wiener Sportlandschaft der Zwischenkriegszeit
Die Olympische Bewegung, der populäre Fußball mit der ab 1924 etablierten, ersten Profiliga auf dem europäischen Kontinent und der sozialdemokratische Arbeitersport sind drei wesentliche Ausprägungen der österreichischen, speziell der Wiener Sportlandschaft der Zwischenkriegszeit. Mit ihren Gegensät...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicat: |
Austriaca
2026
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| Matèries: | |
| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Die Olympische Bewegung, der populäre Fußball mit der ab 1924 etablierten, ersten Profiliga auf dem europäischen Kontinent und der sozialdemokratische Arbeitersport sind drei wesentliche Ausprägungen der österreichischen, speziell der Wiener Sportlandschaft der Zwischenkriegszeit. Mit ihren Gegensätzen, inneren und äußeren Widersprüchen, politischen Aufladungen und unterschiedlichen Konzepten von Sport, Ökonomie und Politik führten sie zur Entwicklung von sportlichen Parallelwelten, die jeweils zehntausende Menschen als Sportler*innen und Zuschauer*innen mobilisierten – und in dieser Form und Kombination originelle Entwicklungen darstellen. Die Arbeiterolympiade in Wien im Jahr 1931 war die weltweit größte Manifestation des sozialdemokratischen Sports, durchgeführt weniger als drei Jahre vor der gewaltsamen Herstellung einer einheitlichen Sportstruktur im Austrofaschismus durch das Verbot aller Arbeitersportvereine. Der Beitrag fragt nach den theoretischen Konzepten, beleuchtet ihre Praxen, untersucht Parallelen und Gegensätze, Vorbilder und Nachahmer – und ordnet sie in die politische und soziokulturelle Entwicklung Österreichs in der Zwischenkriegszeit ein. |
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