Geistige Erneuerung oder personelle Kontinuität?
Die Entnazifizierung der Professorenschaft an der Universität Wien nach 1945 war ein komplexer und vielschichtiger Prozess, der mit Kriegsende seinen Anfang nahm und ab 1947/48 in eine Phase der Rehabilitierung und Reintegration mündete, die sich bis in die späten 1950er Jahre hinzog. Die Entnazifiz...
Tallennettuna:
| Julkaisussa: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Päätekijä: | |
| Aineistotyyppi: | Article ou chapitre numérique |
| Kieli: | Allemand |
| Julkaistu: |
Austriaca
2025
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| Linkit: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Yhteenveto: | Die Entnazifizierung der Professorenschaft an der Universität Wien nach 1945 war ein komplexer und vielschichtiger Prozess, der mit Kriegsende seinen Anfang nahm und ab 1947/48 in eine Phase der Rehabilitierung und Reintegration mündete, die sich bis in die späten 1950er Jahre hinzog. Die Entnazifizierung bedeutete für einen beträchtlichen Teil der ns-belasteten Professoren grundsätzlich keinen Abbruch ihrer Karrieren, man muss viel eher von einem „Einbruch“ sprechen. Amnestien und Rehabilitierungen führten zu einem erstaunlichen Ausmaß an Kontinuität, die Maßnahmen der Entnazifizierung blieben für die betroffenen Männer ein vorübergehender Einbruch, der schon nach zwei, drei, seltener mehr Jahren zur Episode geraten war. |
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