Marie von Ebner-Eschenbach und der Naturalismus
Marie von Ebner-Eschenbach stand dem Naturalismus distanziert gegenüber. Sie setzte sich verhältnismäßig früh mit den Werken Émile Zolas und Henrik Ibsens auseinander. Es finden sich zwar keine geschlossenen programmatischen Abhandlungen in ihrem Werk, ästhetische Fragen werden aber in den Erzählung...
Shranjeno v:
| izdano v: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Glavni avtor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Jezik: | Allemand |
| Izdano: |
Austriaca
2020
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| Teme: | |
| Online dostop: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Izvleček: | Marie von Ebner-Eschenbach stand dem Naturalismus distanziert gegenüber. Sie setzte sich verhältnismäßig früh mit den Werken Émile Zolas und Henrik Ibsens auseinander. Es finden sich zwar keine geschlossenen programmatischen Abhandlungen in ihrem Werk, ästhetische Fragen werden aber in den Erzählungen, Aphorismen, Korrespondenz und Tagebuchaufzeichnungen thematisiert. Der Beitrag geht Ebner-Eschenbachs Naturalismus-Rezeption nach und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie Ebner-Eschenbach Themen des Naturalismus, etwa das Problem der Vererbung, in ihren eigenen Erzählungen aufgreift. Der Roman Das Gemeindekind ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Marie von Ebner-Eschenbach sich im Verlauf der Erzählung von deterministischen Prämissen distanziert und die Grenzen des Möglichen auslotet. |
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