Die letzten Tage der letzten Tage der Menschheit in der Fackel
Die letzten Kriegsfackeln von Oktober und November 1918 konzentrieren Kraus’ satirische Attacken auf das in seinen Augen widernatürliche und verlogene Bündnis zwischen Österreich-Ungarn und Deutschland. Seine zentrale Methode ist das Zitat, das sich im moralisch-juridischen Raum der Fackel selbst ri...
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| Xuất bản năm: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Tác giả chính: | |
| Định dạng: | Article ou chapitre numérique |
| Ngôn ngữ: | Allemand |
| Được phát hành: |
Austriaca
2020
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| Những chủ đề: | |
| Truy cập trực tuyến: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Tóm tắt: | Die letzten Kriegsfackeln von Oktober und November 1918 konzentrieren Kraus’ satirische Attacken auf das in seinen Augen widernatürliche und verlogene Bündnis zwischen Österreich-Ungarn und Deutschland. Seine zentrale Methode ist das Zitat, das sich im moralisch-juridischen Raum der Fackel selbst richtet. Viele Glossen bieten vorbereitendes Material für Die letzten Tage der Menschheit, aber Kraus druckt auch bereits fertiggestellte Teile aus der Tragödie ab (die Hyänenszene aus der „Letzten Nacht“ und das „Lied des Alldeutschen“). Alle Themen stehen unter dem Grundvorwurf der „nackten Fälschung der Tatsachen“ durch die politische und journalistische Phrase, die vor das unerbittliche Sprachgericht der Fackel gestellt wird. Exemplarisch wird das am Beispiel des Zweibunds, der Sixtus-Affäre, der Ernährungsfrage und an einigen Eingriffen der Zensur gezeigt. In den Auszügen aus der Tragödie zeigt sich der Satiriker einerseits als Erbe der prophetisch-apokalyptischen Tradition, andererseits als Analytiker einer tollgewordenen Phraseologie. |
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