Handkes Narrentum im Spannungsfeld seiner (politischen) Poetik
Der Beitrag versucht die anlässlich der Nobelpreisverleihung an Handke wieder aufgeflammten Diskussionen um die politischen Dimensionen seiner Werke in den Kontext seiner Poetik zu setzen. Handkes forciert vorgetragenes „Idiotentum“ und sein literarisches „Narrentum“ werden werkpoetisch und literatu...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Allemand |
| Argitaratua: |
Austriaca
2022
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| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | Der Beitrag versucht die anlässlich der Nobelpreisverleihung an Handke wieder aufgeflammten Diskussionen um die politischen Dimensionen seiner Werke in den Kontext seiner Poetik zu setzen. Handkes forciert vorgetragenes „Idiotentum“ und sein literarisches „Narrentum“ werden werkpoetisch und literatursoziologisch (unter Bezugnahme auf seine verschiedenen postures) erläutert und auf Kontinuitäten sowohl in poetischen Werken als auch in Paratexten seit den sechziger Jahren hin befragt. Dabei kommen auch grundlegende Widersprüche und Inkonsistenzen seiner Stellungnahmen, vor allem zu den Balkan-Kriegen und deren Folgen zur Sprache. Die Verbindung von Handkes postures zu zentralen literarischen Verfahrensweisen und zu seinen Autorschaftskonzepten (u.a. das des poeta vates) steht besonders im Fokus. |
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