Aussereuropäische Künstler im Werk Stefan Zweigs
Um fremde Kulturen darzustellen, hat sich Stefan Zweig gerne auf die größten Künstlerinnen und Künstler einer Nation bezogen. In seinen Reiseberichten, seinen Feuilletons oder auch seinen Tagebucheinträgen finden wir häufig Querverweise auf Schriftsteller, Maler oder Bildhauer eines jeweiligen Lande...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
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| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Allemand |
| Argitaratua: |
Austriaca
2022
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| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | Um fremde Kulturen darzustellen, hat sich Stefan Zweig gerne auf die größten Künstlerinnen und Künstler einer Nation bezogen. In seinen Reiseberichten, seinen Feuilletons oder auch seinen Tagebucheinträgen finden wir häufig Querverweise auf Schriftsteller, Maler oder Bildhauer eines jeweiligen Landes. Obwohl Zweig viele Jahre seines Lebens außerhalb Europas verbrachte, finden sich in seinem Werk jedoch nur wenige Darstellungen nicht-europäischer Künstler oder Kunstformen. Jene etwas längeren Auseinandersetzungen, die auffindbar sind, sind in der Regel von eurozentristischen Passagen durchzogen. Diese Erkenntnisse scheinen auf verschiedene Lebensphasen des Autors zuzutreffen; von seinen früheren Arbeiten als Reisender aus dem Habsburger Reich hin zu seinen späten Schriften als Flüchtiger in Brasilien. Diese Ergebnisse folgen einer neuen und modernen Zweig-Forschung, die sich zum Ziel setzt, Werk und Autor von neuen Warten aus zu analysieren, in diesem Fall von der postkolonialen. |
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