Die „Dichter ihres Lebens“: von Casanova bis Zweig
Im dritten und letzten Band der Reihe „Die Baumeister der Welt“, in Drei Dichter ihres Lebens (1928) beschäftigt sich Stefan Zweig weiter mit dem „schöpferischen Geisteswillen in seinen entscheidenden Typen“ und rückt dabei mit Casanova, Stendhal und Tolstoi Autoren in den Fokus, deren Schriften er...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/austriaca, |
|---|---|
| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Allemand |
| Argitaratua: |
Austriaca
2022
|
| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | Im dritten und letzten Band der Reihe „Die Baumeister der Welt“, in Drei Dichter ihres Lebens (1928) beschäftigt sich Stefan Zweig weiter mit dem „schöpferischen Geisteswillen in seinen entscheidenden Typen“ und rückt dabei mit Casanova, Stendhal und Tolstoi Autoren in den Fokus, deren Schriften er autobiografisch auffasst. Die zentrale Fragestellung ist die nach der Möglichkeit, vor sich selbst „wahr“ sein zu können, also die Fragestellung der Autobiographik schlechthin. Seine Thesen dazu werden aus dem Band gefiltert und als Folie verwendet, um das von Zweig selbst oftmals als Autobiographie bezeichnete Werk Die Welt von Gestern (1942) zu lesen. Der Diskussion der Komplexität und Schwierigkeit der literarischen Selbstdarstellung sowie der Selbstpositionierung des Autors bezüglich seiner früheren Drei Dichter ihres Lebens wird dabei nachgegangen. |
|---|