L’étoffe des cadres
Die Ausbildungsmaßnahmen bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst ähneln wiederholten Rekrutierungsvorgängen, insofern sie eine Klassifizierung und Anpassung der sozialen Dispositionen der Bewerber*innen und der beruflichen Positionen vornehmen. Unter Gendergesichtspunkten verläuft dieser Rekr...
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| 發表在: | Travail, genre et sociétés | 53 | 1 | 2025-04-17 | p. 79-96 | 1294-6303 |
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| 主要作者: | |
| 格式: | Article ou chapitre numérique |
| 語言: | Français |
| 出版: |
2025
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| 主題: | |
| 在線閱讀: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 總結: | Die Ausbildungsmaßnahmen bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst ähneln wiederholten Rekrutierungsvorgängen, insofern sie eine Klassifizierung und Anpassung der sozialen Dispositionen der Bewerber*innen und der beruflichen Positionen vornehmen. Unter Gendergesichtspunkten verläuft dieser Rekrutierungsprozess allerdings alles andere als neutral. Dieser Artikel, der auf einer im Rahmen meiner Doktorarbeit durchgeführten Untersuchung der Ausbildung von Führungskräften im öffentlichen Dienst in den Instituts régionaux d’administration (IRA) beruht, sucht die Auswirkungen von geschlechtsspezifischen Selektionsvorgängen und Vorgaben beim Eintritt in die „Kategorie A“ zu verstehen, in der es zwar viele Frauen gibt, deren Karrieren jedoch stagnieren. Er zeigt auf, dass die Institution sich auf das Erscheinungsbild, den Körper und den Kleidungsstil auswirkt und so durch unterschiedliche Vorgaben ein Modell von für Führungskräfte typischer „Weiblichkeit“ entwirft, an das sich die Schülerinnen anpassen sollen und das die Basis für die Ungleichheit der Karrierewege von Männern und Frauen auf der Führungsebene im öffentlichen Dienst darstellt. |
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