La lutte contre les violences conjugales aux prises avec les politiques sociales et sécuritaires

Der Kampf gegen häusliche Gewalt stellt seit einigen Jahren einen der wichtigsten Interventionsbereiche des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern dar, nach wie vor sehen sich die Vereine jedoch veranlasst, das Scheitern sowie das Fehlen von Mitteln in diesem Politikbereich anzuprang...

Volledige beschrijving

Bewaard in:
Bibliografische gegevens
Gepubliceerd in:Travail, genre et sociétés | 52 | 2 | 2024-10-21 | p. 81-96 | 1294-6303
Hoofdauteur: Dauphin, Sandrine
Formaat: Article ou chapitre numérique
Taal:Français
Gepubliceerd in: 2024
Onderwerpen:
Online toegang:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Omschrijving
Samenvatting:Der Kampf gegen häusliche Gewalt stellt seit einigen Jahren einen der wichtigsten Interventionsbereiche des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern dar, nach wie vor sehen sich die Vereine jedoch veranlasst, das Scheitern sowie das Fehlen von Mitteln in diesem Politikbereich anzuprangern. Die Organisationen für Frauenrechte tun sich schwer damit, der strukturellen Besonderheit dieser Form von Gewalt Geltung zu verschaffen. Der Artikel erklärt die mangelnde Wirksamkeit durch das Stückwerk an Maßnahmen, welches auf mangelnde Koordination zwischen der Gleichstellungs- und der Sozialpolitik sowie der Politik der Bekämpfung von Delinquenz zurückzuführen ist. Das Kräfteverhältnis fällt zum Nachteil des mit der Gleichstellung befassten Ministeriums aus, dessen Aktivitäten im Wesentlichen symbolischer Natur sind. Die Ministerien für Soziales, Inneres und Justiz fördern ihrerseits die Betreuung von als „gefährdet“ bezeichneten Personen mittels individualisierter und psychologisierender Ansätze und setzen auf eine strafrechtliche Verfolgung der Täter, wobei der Repression Vorrang vor der Prävention eingeräumt wird.