Selma Meerbaum-Eisinger: „…daß man wie Rauch ins Nichts verfließt“ – Überlegungen zu dem Gedichtband Blütenlese

Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942): Siebenundfünfzig Gedichte, sechs Nachdichtungen, ein Brief. Ein schmales Werk, schmaler noch als bei Georg Büchner und Georg Trakl oder Arthur Rimbaud und Leopold von Andrian. Selma-Meerbaum-Eisingers Lyrik tritt nur langsam in das öffentliche Bewusstsein und stö...

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מידע ביבליוגרפי
מחבר ראשי: Söder, Thomas
פורמט: Article ou chapitre numérique
שפה:Français
יצא לאור: 2025
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גישה מקוונת:Accès Université d'Orléans et IFPM
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סיכום:Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942): Siebenundfünfzig Gedichte, sechs Nachdichtungen, ein Brief. Ein schmales Werk, schmaler noch als bei Georg Büchner und Georg Trakl oder Arthur Rimbaud und Leopold von Andrian. Selma-Meerbaum-Eisingers Lyrik tritt nur langsam in das öffentliche Bewusstsein und stößt mittlerweile auch auf Interesse innerhalb der literarischen Forschung. Sie ist eine Cousine von Paul Celan, liest Heine, Rilke, Verlaine – Dichter, die in der Bukowina immer wieder gelesen wurden und einen Einfluss auf die jeweilige Lyrik hatten. Ausdrucksstark sind ihre Gedichte, verbunden mit einer schlichten Melancholie. Im Juni 1942 wurde sie mit ihrer Familie nach Transnistrien deportiert. Am 16. Dezember 1942 starb Selma Meerbaum-Eisinger im Lager Michajlovka an Typhus. Sie ist keine vergessene Lyrikerin, eher eine, die noch entdeckt werden muss. Ihr Gedichtband Blütenlese ist dem Jugendfreund Lejser Fichmann gewidmet, er beschreibt den schmalen Grat zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Glück und Verlust.