Les politiques sociales en Pologne. Héritage, tendances et défis
Nach einem gelungenen wirtschaftlichen Nachholprozess, der allerdings einen hohen sozialen Preis abverlangte, erfolgte der Beitritt des postkommunistischen Polens 2004 im Kontext eines steten Wachstumstrends, der dem Lande – selbst während der internationalen Finanzkrise von 2008 – zu einer soliden...
Gardado en:
| Autor Principal: | |
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| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Français |
| Publicado: |
2024
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| Acceso en liña: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Nach einem gelungenen wirtschaftlichen Nachholprozess, der allerdings einen hohen sozialen Preis abverlangte, erfolgte der Beitritt des postkommunistischen Polens 2004 im Kontext eines steten Wachstumstrends, der dem Lande – selbst während der internationalen Finanzkrise von 2008 – zu einer soliden Wirtschaft verhalf. Die aufeinander folgenden liberalen Regierungen haben sich jedoch, auch aufgrund der schwachen gewerkschaftlichen Organisation der polnischen Arbeitnehmer, kaum für die soziale Umverteilung der Erträge dieses Wachstums eingesetzt. Diesen Fehler hat die 2015 an die Macht gekommene, nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit erfasst. Ihre großzügige und, in mancherlei Hinsicht populistische, Sozialpolitik zugunsten der Familien war auch dadurch motiviert, dass man den durch starke Auswanderung, niedrige Geburtsraten und eine alternde Gesellschaft gekennzeichneten demographischen Abwärtstrend in Polen eindämmen wollte. Diese Situation bringt das öffentliche Renten- und Krankenversicherungssystem in große Schwierigkeiten, und dessen hybrides – öffentliches und privates – Modell verstärkt noch die sozialen Ungleichheiten. Mittelfristig bleibt Polen keine andere Wahl, als auf zunehmende Einwanderung zurück zu greifen, um die Überbeschäftigung abzuschöpfen und seine Sozialpolitik zu finanzieren. |
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