Le rapport au travail depuis la réunification de l’Allemagne dans le roman Unterleuten de Juli Zeh

In ihrem Roman Unterleuten (2016) stellt Juli Zeh die Bewohner eines brandenburgischen Dorfes vor die Herausforderungen der Klimakrise des 21. Jahrhunderts. Der Roman gehört zum Genre des Gesellschaftsromans, da Unterleuten einerseits Bezug auf geschichtliche Ereignisse wie den Mauerfall und die Wie...

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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Gnaegy, Birte
Formato: Article ou chapitre numérique
Lenguaje:Français
Publicado: 2024
Acceso en línea:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Descripción
Sumario:In ihrem Roman Unterleuten (2016) stellt Juli Zeh die Bewohner eines brandenburgischen Dorfes vor die Herausforderungen der Klimakrise des 21. Jahrhunderts. Der Roman gehört zum Genre des Gesellschaftsromans, da Unterleuten einerseits Bezug auf geschichtliche Ereignisse wie den Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands nimmt, aber andererseits auch eine fiktive Gesellschaft darstellt, die mit den Aufgaben des Jahrhunderts hadert. Ein Gesellschaftsroman zeichnet sich durch den Willen aus, etwas über die Zeit, in der die Handlung stattfindet, zu sagen. Er kann ausschließlich in dem Jahrzehnt spielen, in dem er angesiedelt ist, und die Figuren sind stark von der Gesellschaft beeinflusst, in der sie leben. Dieser Beitrag nimmt die verschiedenen Verhältnisse zur Arbeit sowie die Auswirkungen derselben in den Blick, die die fiktive Gesellschaft seit der Wiedervereinigung beeinflussen. Mit der multiperspektivischen Erzählweise konfrontiert der Erzähler verschiedene Mentalitäten, präsentiert unterschiedliche Arbeits- und Lebensbedingungen und stellt mehrere Verhältnisse zu Machtpositionen einander gegenüber.