Die "unartikulierbaren Begriffe" des Neuplatonikers Damaskios : Transzendenz und All-Einheit in den Aporien und Lösungen bezüglich der ersten Prinzipien

Damaskios (5./6. Jh.) ist der letzte Scholarch der Platonischen Akademie und zugleich der letzte systematische Denker der paganen Antike. Die von Paşcalău vorgelegte Arbeit untersucht die zentralen Themen der Damaskenischen Metaphysik, deren originellster Zug in der Überbietung des...

Description complète

Enregistré dans:
Détails bibliographiques
Auteur principal: Pa—scalău, Gheorghe
Format: Livre numérique
Langue:Allemand
Publié: Berlin ; Boston : De Gruyter 2018.
Berlin ; Boston :
Collection:Beiträge zur Altertumskunde volume 372
Accès en ligne:Accès sur la plateforme de l'éditeur
Accès sur la plateforme ISTEX
Accès Université d'Orléans
Note: De Gruyter e-books Corpus Sciences de l'Antiquité (Licence nationale)
Autres localisations: Voir dans le Sudoc
Edition sous un autre format:• Die "unartikulierbaren Begriffe" des Neuplatonikers Damaskios, Texte imprimé, 9783110581713
Description
Résumé:Damaskios (5./6. Jh.) ist der letzte Scholarch der Platonischen Akademie und zugleich der letzte systematische Denker der paganen Antike. Die von Paşcalău vorgelegte Arbeit untersucht die zentralen Themen der Damaskenischen Metaphysik, deren originellster Zug in der Überbietung des neuplatonischen Transzendenz-Diskurses und in der Setzung eines Prinzips jenseits des Einen" besteht. Die Dialektik, die Damaskios entwickelt, um vom Unsagbaren" jenseits des Einen zu sprechen, bildet zweifellos die konsequenteste Theorie des Absoluten in der abendländischen Geistesgeschichte. Paşcalău analysiert Damaskios Argumente für die Annahme eines absolut transzendenten Prinzips sowie die Methodik, die zu einem unartikulierbaren Bewusstsein" des Absoluten hinleitet. Im Lichte des vertieften Transzendenzbewusstseins erweisen sich alle Konzepte der Metaphysik als unartikulierbare Begriffe" (arrhetoi ennoiai), die das Unsagbare" einzuholen versuchen und dabei ständig scheitern. Paşcalău zeigt, dass die Vorwürfe des Mystizismus", die vielfach gegen Damaskios vorgebracht wurden, eben aufgrund dieser radikalisierten Theorie des Absoluten unhaltbar sind: Die unio mystica der Seele mit dem Einen" scheitert bei Damaskios wegen der Einheits-Transzendenz des Unsagbaren". Was bleibt, ist die Einsicht in die Unerreichbarkeit des ersten Urgrundes und die Selbstbescheidung des Menschen angesichts dieser überwältigenden Wahrheit
Description:De Gruyter e-books Corpus Sciences de l'Antiquité (Licence nationale)
Format:Nécessite un navigateur et un lecteur de fichier PDF
ISBN:9783110582208 (PDF)
ISSN:2365-869X
Accès:Conditions particulières de réutilisation pour les bénéficiaires des licences nationales. https://www.licencesnationales.fr/degruyter-ebooks-antiquite-cctp-ln-2020/
Accès en ligne pour les établissements français bénéficiaires des licences nationales
Accès soumis à abonnement pour tout autre établissement