Ona'ah und laesio enormis : preisgrenzen im talmudischen und römischen Kaufrecht

Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zum Verständnis des jüdischen Rechts der Antike und zeigt insbesondere seine Verbindungen zum römischen Recht auf. Am Beispiel der talmudischen Preisregelung (sog. ona ah), die im 2. Jahrhundert in Palästina entstand und zunächst große Unterschiede zur rö...

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Detalles Bibliográficos
Autor Principal: Forster, Doris, professeure de droit
Formato: Thèse numérique
Idioma:Allemand
Publicado: München : C.H.Beck 2020.
Marseille : OpenEdition
Sujets:
Acceso en liña:Ressource accessible en libre accès
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Nota: Description d'après la consultation, 2020-12-11
Titre provenant de la page de titre du document électronique
La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : XIV, 267 p.
OpenEdition Books (freemium)
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Edition sous un autre format:• Ona'ah und laesio enormis, preisgrenzen im talmudischen und römischen Kaufrecht, Doris Forster, 2018, München, Verlag C.H. Beck, 1 vol. (XIV-267 p.), Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte, 978-3-406-71907-3
Descripción
Résumé:Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zum Verständnis des jüdischen Rechts der Antike und zeigt insbesondere seine Verbindungen zum römischen Recht auf. Am Beispiel der talmudischen Preisregelung (sog. ona ah), die im 2. Jahrhundert in Palästina entstand und zunächst große Unterschiede zur römischen Preissicherung bei Grundstücksverkäufen (CJ.4.44.2) aufwies, erläutert die Untersuchung, wie sich das jüdische Recht unter unterschiedlichen Herrschaftsbedingungen entwickelte. Gleichzeitig wird das römische Recht selbst durch die Einbeziehung zeitgebundener wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen nicht bloß dogmatisch analysiert, sondern in seiner historischen Entwicklung und Vergleichbarkeit mit anderen Rechtskulturen erfasst. Beschäftigte sich die bisherige Forschung eingehend mit der römischen laesio enormis (der Begriff stammt aus dem Mittelalter), die garantierte, dass bei Landverkäufen der vereinbarte Preis die Hälfte des Wertes nicht unterschritt, fand die zeitgleiche talmudische Preisgrenze von einem Sechstel bislang kaum Beachtung. Obwohl Grundstücksgeschäfte von der (ona ah) ausgenommen waren, liegen beiden Rechtsnormen ähnliche Vorstellungen von materiellem Wert und seiner Preisrelation zugrunde. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen römischem und jüdischem Recht werden anhand der schriftlichen Thora, der Tosefta, der Mischna, des palästinischen und babylonischen Talmuds, sowie anhand des Corpus Iuris Civilis, des diokletianischen Höchstpreisedikts und des Codex Theodosianus erläutert.
descrición da copia:Description d'après la consultation, 2020-12-11
Titre provenant de la page de titre du document électronique
La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : XIV, 267 p.
OpenEdition Books (freemium)
Formato:Navigateur Web
Bibliografía:Bibliogr.
ISBN:9791036555831
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