Der solutionis causa adiectus im römischen Recht
Die Stipulation ist eine der bemerkenswertesten Vertragstypen des römischen Rechts. Sie kam zustande, indem der Gläubiger eine Frage formulierte und der Schuldner diese Frage durch die Wiederholung des Verbs bejahte, welches der Gläubiger verwendet hatte. Inhaltlich war eine Stipulation meistens auf...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Format: | Thèse numérique |
| Sprache: | Allemand |
| Veröffentlicht: |
München :
C.H.Beck
2020.
Marseille : OpenEdition |
| Schlagworte: | |
| Online Zugang: | Ressource accessible en libre accès Accès Université d'Orléans et IFPM ; Accès complet au document dans sa version HTML. Pas d'accès aux autres formats (PDF, Epub). |
| Anmerkung: |
Description d'après la consultation, 2020-12-11 Titre provenant de la page de titre du document électronique La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : 242 p. OpenEdition Books (freemium) |
| Autres localisations: | Voir dans le Sudoc |
| Edition sous un autre format: | • Der solutionis causa adiectus im römischen Recht, von Christian Schnabel, 2015, München, Verlag C.H. Beck, 1 vol. (VI-242 p.), Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte, 978-3-406-67236-1 |
| Zusammenfassung: | Die Stipulation ist eine der bemerkenswertesten Vertragstypen des römischen Rechts. Sie kam zustande, indem der Gläubiger eine Frage formulierte und der Schuldner diese Frage durch die Wiederholung des Verbs bejahte, welches der Gläubiger verwendet hatte. Inhaltlich war eine Stipulation meistens auf die Zahlung von Geld gerichtet. Manchmal verpflichtete sich der Schuldner auch zu anderen Handlungen. In die Stipulationsfrage konnte der Stipulator eine dritte Person hinzufügen, indem er nach der Nennung seiner eigenen Person, die regelmäßig mit dem Personalpronomen mihi geschah, die Konjunktion aut und dahinter den Dritten im Dativ anfügte. Diese dritte Person wird in der Literatur gewöhnlich in Anlehnung an den spätklassischen Juristen Marcian als solutionis causa adiectus oder adiectus solutionis causa bezeichnet. Der solutionis causa adiectus erwarb kein eigenes Recht auf den geschuldeten Gegenstand der Stipulation. An ihn konnte lediglich mit befreiender Wirkung geleistet werden. Gleichzeitig konnte der Gläubiger dem Schuldner ohne dessen Zustimmung die Befugnis nicht mehr entziehen, an den adiectus wirksam zu leisten, sobald die adiectio wirksam vereinbart war. Der Autor untersucht alle überlieferten Quellenstellen, die einen Bezug zu dem solutionis causa adiectus haben und zeichnet damit erstmals ein umfassendes Bild dieser Rechtsfigur. |
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| Beschreibung: | Description d'après la consultation, 2020-12-11 Titre provenant de la page de titre du document électronique La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : 242 p. OpenEdition Books (freemium) |
| Format: | Navigateur Web |
| Bibliographie: | Bibliogr. Index |
| ISBN: | 9791036555886 |
| Zugangseinschränkungen: | L'accès complet au document est ouvert à tous dans sa version HTML. L'accès aux autres formats (PDF, Epub) est réservé aux usagers des établissements qui en ont fait l'acquisition. |

