Entscheidungskorrekturen mit unbestimmter Wertung durch die klassische römische Jurisprudenz

Der Autor untersucht Entscheidungen des klassischen römischen Zivilrechts (ius civile), bei denen sich der jeweilige Jurist über Rechtsgrundsätze des ius civile hinwegsetzt und diese mit Hilfe eines unbestimmten Wertungsbegriffs korrigiert. Einen unbestimmten Wertungsbegriff verwendet der Jurist imm...

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Autor principal: Kleiter, Tobias (Autor)
Format: Thèse numérique
Idioma:Allemand
Publicat: München : C.H.Beck 2014.
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Nota: Notice rédigée d'après la consultation, 2017-01-25
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La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : XII-266 p.
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Edition sous un autre format:• Entscheidungskorrekturen mit unbestimmter Wertung durch die klassische römische Jurisprudenz, von Tobias Kleiter, 2010, München, C. H. Beck, 1 volume (XII-266 pages), Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte, 978-3-406-60023-4
Descripció
Sumari:Der Autor untersucht Entscheidungen des klassischen römischen Zivilrechts (ius civile), bei denen sich der jeweilige Jurist über Rechtsgrundsätze des ius civile hinwegsetzt und diese mit Hilfe eines unbestimmten Wertungsbegriffs korrigiert. Einen unbestimmten Wertungsbegriff verwendet der Jurist immer dann, wenn er bei seiner Entscheidung auf eine Anknüpfung an ein Gesetz oder einen Rechtsgrundsatz verzichtet und diese stattdessen ohne ausdrückliche Begründung auf eine allgemeine Billigkeitswertung, wie aequus, benignus, humanus, iustus, verus, also gerechter , billiger , menschlicher , etc. stützt. Der Rückschluss von einer so mehrdeutigen Formulierung auf die für den Juristen relevanten Entscheidungsgründe ist immer mit großen Unsicherheitsfaktoren belastet. Dennoch lassen sich aus der Zusammenschau der einzelnen Textexegesen wertvolle Erkenntnisse über die Verwendung und den Bedeutungsgehalt der unbestimmten Wertungsbegriffe gewinnen. Im Ergebnis zeigt die Arbeit, dass einzelne unbestimmte Wertungsbegriffe bestimmten Funktionsbereichen zugeordnet werden können. Diese sind: 1. Entscheidungen, mit unter den Juristen kontrovers diskutierten Zweifelsfragen, 2. Fälle der Rechtsfortbildung, 3. Auslegungsfälle zur Vermeidung von Entscheidungskorrekturen und 4. Entscheidungskorrekturen. Durch die Zuordnung kann den Wertungsbegriffen ein spezifischer Deutungsgehalt zugemessen werden
Descripció de l’ítem:Notice rédigée d'après la consultation, 2017-01-25
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La pagination de l'édition imprimée correspondante est de : XII-266 p.
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ISBN:9782821846456
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