Textuelle Dramaturgie : Eine Methode der Theatertextanalyse
Ein Blick in die aktuellen Spielpläne der Theater der Gegenwart offenbart ein offenes und hetero-genes Feld an Textformen und Inszenierungsweisen. Klassische Dramen und traditionelle Insze-nierungen finden sich neben postdramatischen Arbeiten und der Asthetik der Neudramatik. Das Postdramatische The...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Format: | Livre numérique |
| Sprache: | Allemand |
| Veröffentlicht: |
Berlin, Heidelberg :
Springer Berlin Heidelberg
[20..].
Cham : Springer Nature |
| Online Zugang: | Accès sur la plateforme Springer Accès Université d'Orléans |
| Anmerkung: |
Springer e-books en études germaniques (Licence nationale) |
| Autres localisations: | Voir dans le Sudoc |
| Edition sous un autre format: | • Textuelle Dramaturgie, Texte imprimé, 9783662650127 |
| Zusammenfassung: | Ein Blick in die aktuellen Spielpläne der Theater der Gegenwart offenbart ein offenes und hetero-genes Feld an Textformen und Inszenierungsweisen. Klassische Dramen und traditionelle Insze-nierungen finden sich neben postdramatischen Arbeiten und der Asthetik der Neudramatik. Das Postdramatische Theater und ebensolche Texte, etwa von Elfriede Jelinek, Peter Handke oder René Pollesch stehen dabei im Kontext ihrer Aufkündigung mit dem Dreigestirn von Drama, Handlung und Nachahmung , wie Hans-Thies Lehmann es in seiner Monografie "Postdramatisches Theater" beschreibt. Dies führt zu einer Entpersonalisierung der Figuren, zu einer Monologisierung der Dialogstruktur, zu einem Bruch mit dem Anspruch auf kausal-logische Wiedergabe eines Geschehens . Doch die an der aristotelischen Poetik und dem Drama des 18. Jahrhunderts ausgerichtete Methode der Dramenanalyse kann (aktuelle) Theatertexte, die ohne Handlung und Figuren auskommen, nicht oder nur ex negativo erfassen. Kerstin Mertenskötter entwickelt eigene, erweiterte und revidierte literaturwissenschaftliche Analysebegriffe. Die Methode der Theatertextanalyse ermöglicht es, sowohl einen produktiven analytischen Zugang zu post- und neudramatischen Theatertexten zu erlangen, wie auch dramaturgische Verfahren in Theatertexten des 18. und 19. Jahrhunderts zu entdecken. Die Autorin Kerstin Mertenskötter promovierte an der Graduate School Practices of Literature der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Fach Kulturpoetik. Derzeit ist sie in der praktischen Kulturarbeit tätig. |
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| Beschreibung: | Springer e-books en études germaniques (Licence nationale) |
| ISBN: | 9783662650134 |
| Zugangseinschränkungen: | Accès en ligne pour les établissements français bénéficiaires des licences nationales Accès soumis à abonnement pour tout autre établissement Conditions particulières de réutilisation pour les bénéficiaires des licences nationales. https://www.licencesnationales.fr/wp-content/uploads/2022/12/2021-17-MAPA-Collex_ouvrages_Etudes-Germaniques_CCTP.pdf |

