Wo warst du, Adam? : roman

Eine Weltkatstrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? Ich war im Weltkrieg. Theodor Haecker, Tag- und Nachtbücher , 31. März 1940 In seinem frühen Roman schildert Heinrich Böll den Krieg als eine Krankheit. Es ist daher nur folgerichtig, daß er nicht...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Böll, Heinrich, 1917-1985, romancier
Format: Livre papier
Sprache:Allemand
Veröffentlicht: [München] : Deutscher Taschenbuch Verlag 1972.
Schriftenreihe:Dtv 856
Schlagworte:
Anmerkung: Autres tirages : 1973, 1975, 1976, 1978 (i.e. "9. auflage"), 1979, 1980 (i.e. 11. auflage), 1983, 1986 (i.e. "17. auflage"), 1992 (i.e. "21. auflage"), 2000 (i.e. "25. auflage"), 2001, 2003 (i.e. "27. auflage"), 2005, 2007 (i.e. "32 auflage")
Autres localisations: Voir dans le Sudoc
LEADER 02302nam a22002417a 4500
001 26866
008 981020s1972 xxg ||| |||| 00| 0 ger d
009 PPN010660631
020 |a 3423008563 :  |c DM 8.80 
020 |a 9783423008563 (tirage 2007) 
020 |z 34328008563 (br.) 
024 |a 9783423008563 
041 0 |a ger 
082 |a 833.91 
100 1 |a Böll, Heinrich,  |d 1917-1985,  |c romancier. 
245 1 0 |a Wo warst du, Adam? :  |b roman   |c Heinrich Böll. 
260 |a [München] :  |b Deutscher Taschenbuch Verlag,  |c 1972. 
300 |a 1 volume (140 pages) :  |b couverture illustrée ;  |c 18 cm. 
490 0 |a Dtv  |v 856 
500 |a Autres tirages : 1973, 1975, 1976, 1978 (i.e. "9. auflage"), 1979, 1980 (i.e. 11. auflage), 1983, 1986 (i.e. "17. auflage"), 1992 (i.e. "21. auflage"), 2000 (i.e. "25. auflage"), 2001, 2003 (i.e. "27. auflage"), 2005, 2007 (i.e. "32 auflage") 
520 |a Eine Weltkatstrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? Ich war im Weltkrieg. Theodor Haecker, Tag- und Nachtbücher , 31. März 1940 In seinem frühen Roman schildert Heinrich Böll den Krieg als eine Krankheit. Es ist daher nur folgerichtig, daß er nicht die Mechanismen einer Schlacht beschreiben wollte, sondern den einzelnen Menschen in den Vordergrund stellt. Böll geht vom Detail aus und öffnet so den Blick auf das Ganze. Er zeichnet seine Gestalten, Landser und Generäle, SS-Führer und gehetzte Juden, Frauen und Mädchen im Hinterland, ohne zu verzerren oder zu idealisieren.Viele Bücher sind gegen den Krieg geschrieben worden. Aber nicht alle wurden so verstanden. Ungewollt ließen sie einen Rest von Sinngebung oder gar eine Faszination am Grauen und an der zerstörenden Gewalt des Krieges zu. Bölls Roman ist unmißverständlich. So macht zum Beispiel die Geschichte eines Wachkommandos bei einer Brücke, die von Partisanen gesprengt und von den Deutschen wieder aufgebaut wird, um gleich wieder vor den anrückenden Russen gesprengt zu werden, die organisierte Sinnlosigkeit des Krieges deutlicher als jedes grausige Schlachtenpanorama. 
650 |a Roman allemand  |y 1945-1990 
997 |0 26866  |1 Livre papier  |a Ressource papier  |c 0/Orléans/  |c 1/Orléans/BU Lettres, Langues et Sciences humaines/  |z Orléans, BU Lettres, Langues et Sciences humaines, XC4201